Into the Lighthouse

Der Elbtower in einzigartiger Wasserlage

Großbritannien ist eine Insel. Sylt ist eine Insel. Aber die HafenCity? 13 Brücken verbinden das Stadtviertel mit dem Festland und den benachbarten Stadtteilen. Wer zur HafenCity will, der muss Wasser überqueren. Und das macht sich überall im Stadtteil bemerkbar. Der Elbtower wird zum echten Leuchtturm.

„Die Wasserlage macht dieses ganze Projekt so einzigartig“, sagt Katharina Sekunde, Head of Office Leasing bei SIGNA. „Überall und von jedem Stockwerk aus ist Wasser zu sehen, das ganze Gebäude vom Fluss und seinen Kanälen umgeben. Das schafft einen unglaublichen Charme.“

Wasser als Sehnsuchtsort

Die Aussicht vom Elbtower verspricht mehr als Gefunkel der Großstadt. Alles ist auf einen Blick da: Hafen, Elbe, Stadt, Land. Gleichzeitig ist das Wasser ein Sehnsuchtsort. Die Wasserlage bringt uns die natürlichen Kreisläufe nahe. Wer an großen Strömen steht, der spürt die Weite und den Horizont. Der Puls wird ruhiger, die Gedanken verlieren sich. Am Ufer der Elbe finden wir Entspannung, Ruhe und die Konzentration auf das, was aus der Monotonie herauswächst: Einzelne Geräusche, ein Lichtstreif, ein Windstoß.

Ein anderer Überblick ist möglich

Vorne der weite Elbstrom, hinten pulsierende Großstadt. Hamburg von oben schafft einen anderen Überblick über die Stadt, aber auch über sich und eigene Projekte. Wer den Blick schweifen lässt – ob in der 55. Etage des Elbtowers oder direkt am Strand der Norderelbe, der findet Inspiration. 

Dazu das Flair, das Hamburg prägt. Die Nähe zum Meer ist in der ganzen Stadt spürbar. Das metallische Klopfen auf den Werften, die Sirenen der Schiffe, die von Hamburg aus aufbrechen. Der Hafen ist vom Elbtower aus nicht weit. 

Der Raum öffnet sich

Daneben gibt es handfeste Gründe, warum das Leben und Arbeiten am Wasser so attraktiv ist. Da ist die Naturnähe, in der wir uns wohlfühlen. Darüber hinaus sorgen die Lage am Strom und die Parks dafür, dass in der HafenCity grüne Erholungsflächen entstanden sind. Mitten in der Stadt und erreichbar für alle. Die Kanäle, die Hafenbecken und die vorbeiziehende Elbe schaffen ein Mikroklima, das in sommerlichen Tropenwetter vor Überhitzung schützt. Klar, dass deshalb die halbe Stadt im Juli und August vor der Hitze ans Wasser flüchtet. 

Nun wird die direkte Elbnähe auch noch Grundlage für den Umbau von ganzen Stadtteilen: Mit dem Rahmenplan Stadteingang Elbbrücken hat Hamburg erstmals eine übergreifende Vision für ein riesiges Gebiet geschaffen, das sich von der nördlichen Veddel über Rothenburgsort bis nach Hammerbrook erstreckt. Der bislang eher raue, unverbundene Stadtraum soll zu einem Netz aus Grünanlagen, Stadtquartieren und öffentlichen Einrichtungen zusammenwachsen. Damit die Menschen davon profitieren können, soll das Ufer, das bisher an vielen Stellen unzugänglich ist, erschlossen werden.

Eine klimagerechte Stadt

Hamburg wird zum Modell einer klimagerechten Stadt. Das Zusammenspiel von urbaner Dichte und vernetzten Grünzü­gen verändert das Stadtklima positiv: Frischluftschneisen schützen vor sommerlicher Überhitzung, Überflutungsflächen vor Starkregen und kilometerlange Grünachsen bieten Raum für Erholung und Biodiversität. „Auf mehr als 160 Hektar entsteht ein regelrechtes Innovationsband von insgesamt sieben Stadträumen mit urbaner Produktion als Kernnutzung, aber mit vielen weiteren Qualitäten für Arbeit, Freizeit, Nachbarschaft und in einigen lärmgeschützten Bereichen auch Wohnen“, sagt Professor Jürgen Bruns-Berentelg, der ehemalige Vorsitzender der HafenCity GmbH. „Der Elbtower wird zum weithin sichtbaren Wahrzeichen und Impulsgeber für diesen großartigen neuen Möglichkeitsraum.“