Großartige Momente

Ein Blick in die Zukunft. Wie sieht ein Tag im Jahr 2027 aus?

Der Elbtower fasziniert dich immer noch. Wer hier arbeitet, erlebt eine Welt für sich. Quer durch das Gebäude findest du Angebote, die dir das Leben erleichtern.

Kundenkontakt ist alles, daran hat sich auch in diesem Sommer 2027 nichts geändert. Deine beiden Kunden aus Spanien sind am Vorabend gelandet, nun ist das Meeting mit ihnen um halb zehn.

Es ist halb acht, du betrittst den Elbtower. Das ganze Gebäude wirkt wie gerade erwacht, und die Fahrstühle gleiten nahezu geräuschlos durch die Etagen. Im Foyer die ersten Frühaufsteher. Die paar Meter von der S-Bahn zum Elbtower durch den morgendlichen Regen überwinden sie im Laufschritt: Im Eingang legen sie die Jacken ab und verteilen sich vor den Aufzügen.

Welle um Welle kommt an

Gerade die ersten Stunden sind die produktivsten. Endlich halb zehn: Deine Kunden sind mit dem Taxi vorgefahren und lassen sich vom Concierge Service nach oben bringen. Endlich live, es tut gut, sich zu sehen! Im 32. Stock ist alles vorbereitet. Über deine App öffnest du die Tür: Der kleine Konferenz-Raum im Business Center ist perfekt eingerichtet. Die Raumtemperatur ist so behaglich wie das Licht, das durch die weit geöffneten Lamellen in den Raum fällt.

Anschließend präsentierst du den Vertragsentwurf. Kurze Diskussionen. Zwischendurch der beste Kaffee der Stadt – den hat die Rösterei Röstservice im Erdgeschoss vorbereitet und nach oben geliefert. Nachdem die finanziellen und technischen Details geklärt sind, stehst du mit deinen Gästen vor den großen Scheiben und blickst hinaus: Auf der anderen Seite der Elbe, auf dem Grasbrook drehen sich weiter die Kräne, tief unten vor dem Elbtower die Menschen, die zwischen dem Gebäude und der S- und U-Bahn-Station hin und herlaufen. Fahrradkuriere sausen vorbei.

Vom Elbradweg treffen Menschen ein, die geräuschlos in der Fahrradgarage verschwinden. Aus schlängeln sich über die Elbbrücken hinunter in die Zufahrt ein. Die Spanier sind neugierig. Ob sie einmal nach oben …? Sie hätten schon so viel gehört …

Ein Blick in den Kalender. Viele Zeit bleibt nicht bis zum Lunch um 13 Uhr. Aber ein kurzer Ausflug nach ganz oben sollte machbar sein. Rasch packst du den Rechner unter den Arm und meldest dich vom Raum ab. Der Concierge Service wird sich um das Aufräumen des Konfis kümmern.

Über den Aufzug gelangt ihr zurück in die Sockelgeschosse. Das Foyer ist mittlerweile belebt, ein kontinuierliches Kommen und Gehen. In den Restaurants und Foodcourts bereiten die Mitarbeiter:innen den Mittag vor – noch ist der Elbtower nicht hungrig.

Touristen verschwinden im Bookstore an der großen Bibliothek. Unter der Skulptur im Foyer des Eltbowers steht eine Schulklasse. Mehr oder weniger aufmerksam folgen die kaugummikauenden Köpfe dem Zeigefinder der Lehrerin, die Details erklärt.

In den Work Spaces hinten im Business Center arbeiten Menschen. Sie schreiben auf Laptops, lesen, telefonieren. Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen diskutieren mit freien Teams, erklärst du deinen Kunden.

Dann die kulturellen Angebote, Ausstellungen, Lesungen: Deine Besucher sind begeistert. Leider bleibt für die Galerie im Sockel diesmal keine Zeit. Aber es gibt ja noch die Vertragsunterzeichnung in einigen Wochen …

Mit dem Aufzug seid ihr schließlich in 40 Sekunden oben auf dem Turm. Verheißungsvoll schimmert es hinter den gläsernen Türen der Kabine. Und als du auf die Aussichtsterrasse trittst, bricht die Sonne durch die Wolken: Vor euch liegt das sommerliche Hamburg. Deine Gäste sind überwältigt.

13:00: Uhr: Pünktlich trefft ihr im Nobu Restaurant ein: Du hast den Tisch mit Ostblick reserviert: Während die Vorspeisen kommen, gleiten die Blicke der Spanier immer wieder durch die Fenster über das Land. Dort hinten, das Meer? Nein, Lübeck kann man fast ahnen, die ewige Konkurrentin Hamburgs, knapp 6o Kilometer entfernt. Und da hinten – der grüne Streifen: der Sachsenwald, erklärst du, Bismarck liegt dort …

Der Hauptgang wie immer exzellent, anschließend Dessert, Espresso – deine Kunden würden am liebsten den ganzen Tag hier sitzen, aber dein Kalender ist unnachgiebig: Um 15:00 hast du den Teamcall, Erst um 16:30 Uhr wirst du etwas Ruhe finden. Zeit, um dich vorzubereiten auf die große Präsentation im Basement.

Für fünf Uhr buchst du einen Termin im Gym. Normalerweise bist du mit den Rechtsanwälten aus dem 7. Stock im Basketball Court verabredet. Aber heute brauchst du deine Lieblingsmaschine für den kurzen Workout. Während du trainierst, schaust du versonnen über die alte Elbbrücke, die sich in einem eleganten Bogen über die Norderelbe wirft: Langsam wird dein Kopf leer und entspannt – und das ist genau das, was du jetzt brauchst.

Keine zwanzig Minuten später stehst du aufgetankt und geduscht im Büro. Vor dir im Call deine Partner, neben dir deine beiden Mitarbeiter: Die Design Direktorin präsentiert, der Teamleiter Produktentwicklung kommentiert. Anschließend kurzes Briefing für die Präsentation gleich – und schon gehts ab nach unten.

Von Anfang haben dich die weitläufigen Räume in den Untergeschossen des Elbtowers fasziniert. Modernste Technik, elegantes Design –… die Erbauer haben extrem Wert auf die Details gelegt. Deshalb hast du alle großen Produktpräsentationen an diesem Ort gebucht. Du weißt, wenn gleich deine Veranstaltung beginnt, dann wird jeder Teilnehmer perfekt sehen und hören und sich wohl fühlen. Genau so, wie es sein soll.

20:30: Dein Team und du, ihr besprecht die Präsentation. Gute Laune nach der gelungenen Veranstaltung. Die hauseigene App blinkt auf: Dein letzter Termin. Erneut fährst du mit dem Aufzug auf die Aussichtsterrasse. Während die Sonne die Elbe in goldenes Licht taucht, lässt du mit deinen Freunden den Tag passieren. Was gibt es größeres als diesen Moment?