Feel the Tower

Seit kurzem ist der Elbtower als Modell im Maßstab 1:200 zu besichtigen. Feel the Tower – noch vor der Fertigstellung 2025.

Feel the Tower: Wer den Elbtower live und wirklich haptisch erleben will, muss nun nicht mehr bis zu seiner Fertigstellung in zwei Jahren warten, sondern kann Deutschlands dritthöchstes Hochhaus zumindest in kleinem Maßstab bewundern.

Seit ein paar Wochen steht ein Modell des Elbtowers im Massstab 1:200 im SIGNA-Office im Hamburger Kaufmannshaus. Mietinteressenten haben die Möglichkeit, den Elbtower in seiner gestalterischen Wirkung zu betrachten. Außerdem soll das Modell auch auf Messen gezeigt werden. 

Den Miniatur-Elbtower haben die Modellbauer von werk5 in Berlin in einer filigranen Meisterleistung gefertigt. Den Modellbauer gibt es seit mehr als 28 Jahren, tausende Modelle haben seitdem die Räume in Berlin verlassen. „Mir gefallen die Architektur und die leichte Drehung des Elbtowers um seine Mittelachse besonders gut“, sagt Arnim Sommer, Projektleiter bei werk5. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in einer Woche die verschiedenen Modulen gefertigt und sie hinterher zu einem rund 130 Kilogramm schweren Turm zusammengesteckt. Die Geschosse und Außenwände bestehen aus dünnen Acrylplatten, Wände aus transparentem Plexiglas verteilen das Licht über das ganze Miniaturgebäude.

Für werk5-Geschäftsführer Karsten Kröger ist die Elbtower-Kopie ein wichtiges Element, um die Präsenz und Raumfülle des Gebäudes an seinem Standort zu begreifen: „Mit dem Architekturmodell lassen sich nun die zukünftigen Räume gestalten und den Menschen einen echten Ausblick geben auf das, was mal sein wird.“

Eine Herausforderung war, die sehr genauen Vorstellungen des Architekten auch im Modell umzusetzen. Zum Beispiel bei der Terrasse im Sockel: Dort schaffen die Architekturentwürfe eine große gestalterische Dynamik. Bei der Miniatur mussten die Modellbauer dafür eigens designte kleine Platten kreieren, die wie Klinker-Elemente einen ähnlich dynamischen Effekt erzielen. 

Besonders kompliziert waren auch die Lamellen aus einem halben Millimeter dicken Polystyrol. Am echten Gebäude bestehen die Lamellen aus hell beschichteten Aluminiumprofilen. Sie geben dem Elbtower diese elegante und freundliche Anmutung. Beim Modell sorgen 18.000 hauchdünne Stäbchen für den gleichen Effekt. Dafür mussten die Modellbauer allerdings erstmal ein eigenes Programm für die Laserfertigung schreiben, damit die Lamellen exakt zugeschnitten werden konnten. Anschließend wurden sie präzise mit der Hand in kleinen Taschen in den einzelnen Geschossplatten eingesetzt, damit sie genau so ausgerichtet sind wie die Lamellen im großen Elbtower.

Das Miniatur-Gebäude erhebt sich 1,23 Meter hoch auf einem Sockel aus Corian. Dieser Baustoff aus Acryl und Mineralstoffen ist durchgängig gefärbt und hat den Vorteil, dass Kratzer eigentlich nicht erkennbar sind. Natürlich ist der kleine Elbtower auch beleuchtet. 1000 Mini-LED haben die Modellbauer dafür von Hand dreifach gelötet und anschließend montiert. „Wir haben die Beleuchtung so konzipiert, dass das Modell sehr hell strahlen kann, zum Beispiel auf sehr stark ausgeleuchteten Messeständen“, sagt Sommer. Mit einem Dimmer sind verschiedene Beleuchtungsstufen möglich, auch können einzelne Etagen beleuchtet werden. So kann sich das Modell mit seinem eigenen Charme in ganz verschiedenen Umgebungen perfekt in Szene setzen. 

Das viele Licht hat allerdings Konsequenzen: Denn obwohl LED kaum Wärme abgeben, mussten die Konstrukteure von werk5 kleine elektrische Lüfter in das Modell einbauen. So steigt die Temperatur im Miniatur-Elbtower nicht über 70 Grad Celsius. Im echten Elbtower sorgt modernste Klimatechnik dafür (Verlinkung: https://elbtower.de/story/heute-fuer-morgen-planen), dass solche Temperaturen bei weitem nicht erreicht werden.

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