Der Frühling kommt. Der Elbtower wächst.

Die ersten Geschosse des Elbtower

Jeden Tag verändert sich das Elbbrückenquartier ein bisschen mehr in Richtung Zukunft. Wer regelmäßig mit dem Zug oder mit dem Auto die Brücken über die Norderelbe und den Oberhafenkanal quert, sieht, wie der Elbtower langsam in die Höhe wächst. 

Wo eben noch Bagger das Erdreich aushoben und auf Lkw schaufelten, stehen jetzt die ersten Geschosse des künftigen Gebäuderumpfes. „Wir liegen aktuell einen Monat vor dem Zeitplan. Jetzt wächst der Rohbau stetig nach oben“, sagt Torben Vogelgesang, Leiter der Signa Real Estate Management Germany GmbH in Hamburg. 

Schritt für Schritt geht es weiter in die Höhe. Im Dezember 2022 wurde die 2.600 Quadratmeter große Bodenplatte unter dem künftigen Hochhaus gegossen. Obwohl das Wetter alles andere als ideal war, konnten die Bauarbeiter die Großbetonage wie geplant durchführen. 11.000 Kubikmeter Beton und 3.400 Tonnen Bewehrungsstahl bilden nun ein massives Fundament unter dem Hochhaus. 

Zeitgleich haben die Bautrupps die Bewehrung für die weiteren Bodenplattenabschnitte unter der Sockelbebauung vorbereitet – die Arbeiten sollen  bis Ende März dauern. Nun wurden die Wände für die Aufzugschächte und Treppenhäuser bis zum ersten Untergeschoss fertiggestellt. Die beiden Schächte ragen jetzt schon über den Bauzaun hinaus. Das ganze Gebäude wächst um einen Nord- und einen Südkern in die Höhe.

Die Plattform mit der Betonschalung klettert mit

Für die Herstellung der Wände des Gebäudekerns im Hochhaus wird ein besonderes Verfahren eingesetzt, eine so genannte selbstkletternde Schalung. Diese Kletterschalung ist mit Arbeitsplattformen und mit außenliegenden Windschutzwänden versehen. In diese Schalungen werden die Betonstahlbewehrungen und der Beton der Wände eingebaut. Nach Fertigstellung der Wände eines Geschosses werden die gesamte Plattform und die Schalungen über ein integriertes Hydrauliksystem auf die Höhe des nächsten Geschosses gehievt. Nur so ist es möglich, dass der Elbtower jede Woche langsam, aber stetig in die Höhe wachsen kann. Bis zum Ende des Jahres soll das Gebäude bereits 70 Meter und damit 18 Stockwerke in die Höhe ragen.

Wer regelmäßig über die Brücken fährt, der erkennt eine weitere Besonderheit der Baustelle: Die komplexe Umschließung der Baugrube zum Oberhafenkanal hin. Bis tief in den Hamburger Boden hinein reichen die Dicht- und Spundwände, die die ganze Baustelle zum Kanal abdichten. Der Grund: Der Kanal ist tideabhängig. Ebbe und Flut der Nordsee machen sich bis zum Elbtower bemerkbar. Bei Ebbe liegen im Kanal Schlickbänke offen. Bei Flut wiederum drängt viel Wasser gegen die Umschließung der Baugrube.

Bis Ende 2025 sollen die ersten Mietflächen bezogen sein. Dann werden bis zu 5.000 Menschen in dem Gebäude arbeiten. Ein besonderes Highlight wird die öffentliche Aussichtsplattform im 55. Obergeschoss bieten: Von dort aus 225 Metern Höhe können Hamburgerinnen und Hamburger erkennen, wie sich das Elbbrückenquartier, die HafenCity und ganz Hamburg verändert haben.

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