Ein Ensemble an der Elbe

Baufortschritte in HafenCity und am Elbtower 

Baustelle des Elbtowers mit der Elbphilharmonie im Hintergrund

Mitten drin und gleichzeitig die Weite im Blick: Zwischen Elbphilharmonie und Elbtower entsteht auf 157 Hektar Land ein eigenes Stadtviertel. Die HafenCity mitten in der Elbe ist eines der größten Entwicklungsgebiete Europas. Aus alten Hafenanlagen, Speicher, Fabriken und Industriehallen sind Gebäude entstanden, die Arbeiten, Wohnen, Bildung, Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel vereinen. Viele unterschiedliche Nutzungsformen sorgen für einen lebendigen Mix.

Die Idee für die Hafencity gibt es schon seit einigen Jahrzehnten. Erste Pläne stellte Hamburgs Bürgermeister Henning Voscherau 1997 vor: „Die Vision von der Rückkehr der Innenstadt an das Wasser mit Arbeiten, Freizeit und Wohnen kann Realität werden. Die unterschiedlichen Erlebnisräume von Alster und Elbe, die das Bild Hamburgs in der Welt geprägt haben, kommen wieder zusammen“, sagte Voscherau damals. Ein Vierteljahrhundert später ist die Vision zum Teil Realität: Rund 4.000 Wohnungen sind in der Hafencity fertig. 15.000 Menschen haben dort ihren Arbeitsplatz. Ende 2021 waren mehr als 6.000 Menschen in dem Stadtteil offiziell gemeldet – ein Fünftel von ihnen jünger als 18 Jahre. 

Visualisierung der Hafencity Hamburg
U-Bahn mit Elbphilharmonie im Hintergrund

Aufbau im Osten

Die Infrastruktur ist vielerorts schon vorhanden. Auch die U-Bahnlinie 4 verkehrt vom Jungfernstieg über zwei Haltestellen in der Hafencity bis zur Haltestelle Elbbrücken neben dem künftigen Elbtower. Im westlichen Teil der HafenCity sind viele Quartiere fertig. Andere, wie das „BE Strandkai“ sollen bald bezugsfertig sein: Rund 475 Wohnungen und zahlreiche Gewerbeflächen entstehen auf einer Landzunge gegenüber der Elbphilharmonie. 

Vor allem im Osten der Insel wird noch einige Jahre gebaut. Das größte Wohnviertel der HafenCity soll im Baakenhafen entstehen. Dafür wurde noch in diesem Jahr beschlossen, drei 62 Meter hohe Wohntürme mitten im Hafen zu errichten. 240 Eigentumswohnungen sind in den Wasserhäusern geplant, die über einen Steg mit dem angrenzenden Kai verbunden werden.

Baustelle des Elbtowers in der Abenddämmerung

Ein Quartier für Experimente

Im Elbbrücken-Quartier wächst bis Ende 2023 das Hochhaus „Roots“ in die Höhe. Auch dies ist ein Pilotbau: Das 65 Meter hohe Wohnhaus soll nach der Fertigstellung in zwei Jahren das höchste Holzhochhaus Deutschlands sein. „Dieses größte Quartier der Hafencity ist ein beeindruckendes Experimentierfeld für nachhaltiges Bauen, für digitale Infrastrukturen sowie für smarte Betriebs- und Nutzungskonzepte“, sagte HafenCity-Chef Dr. Andreas Kleinau der Nachrichtenagentur dpa. 

Spektakulär ist auch das Überseequartier: Auf 42 Hektar Land entstehen 580 Wohnungen, Büros für 4.000 Arbeitsplätze, drei Hotels, zehn Kinosäle sowie Flächen für Einzelhandel, Gastronomie und Unterhaltung. 14 Gebäude werden für mehr als eine Milliarde Euro errichtet. Ursprünglich sollte der Komplex Ende 2022 fertig sein: Nach der Corona-Pandemie und Lieferschwierigkeiten für Baumaterial verzögert sich die Eröffnung. Sie ist nun für Frühjahr 2024 geplant. 16,2 Millionen Besucher werden dann im Jahr erwartet.

Der Elbtower – ein perfekter Abschluss

Auch am Elbtower, der bis Ende 2025 unmittelbar neben den Elbbrücken errichtet wird, drehen sich Kräne. Nachdem SIGNA alle erforderlichen Nachweise erbracht hat, erfolgt nun die Übergabe des Grundstücks an den Bauherrn. Schon in wenigen Wochen wird der Bau sichtbar in die Höhe wachsen. Ein perfekter Abschluss für die neue lebendige HafenCity.

Visualisierung des Elbtowers und der Hafencity
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