Der Elbtower bei den „HafenCity InSights“

Auf der Baustelle

Strahlend blauer Himmel in Hamburg: Hunderte Besucher haben am vergangenen Sonntag die HafenCity durchlaufen, um sich die großen Baustellen anzuschauen.

„HafenCity InSights“ hieß das Programm, für das große Unternehmen am 4. September 2022 ihre Baustellentore für Neugierige öffneten. Den ganzen Tag über waren die Besucher zu Fuß, mit dem öffentlichen Nahverkehr und mit kostenlosen Shuttles zwischen Elbphilharmonie und Elbtower unterwegs. 

Tausende Wohnungen und Büros entstehen

Rund 7.500 Wohnungen werden derzeit in der HafenCity errichtet, dazu kommen Büros, Läden sowie gastronomische und kulturelle Einrichtungen. Freizeitangebote, Parks, Plätze und Promenaden mit direkter Nähe zum Wasser ergänzen das Vorhaben: Die HafenCity erstreckt sich über eine gewaltige Fläche: Rund 127 Hektar Land werden hier erschlossen. 

Auch wenn schon ein großer Teil der HafenCity bebaut und bewohnt ist, drehen sich vor allem im östlichen und südlichen Teil weiter viele Kräne. Zehn Bauprojekte mit ihrem jeweiligen Stand konnten die Besucher bei den Insights besichtigen, große Wohnhäuser genauso wie Büro- und andere Gewerbeimmobilien. Und natürlich stand der Elbtower auf dem Programm: Am östlichsten Punkt der HafenCity entsteht das künftig höchste Gebäude Hamburgs.

Ausgebuchte Führungen 

„Ich war wirklich überrascht, wie viele Menschen sich für den Elbtower interessieren – und zwar unabhängig von Alter und Geschlecht“, sagte ein Bauleiter. Die Führungen, die im Stundentakt über die Baustelle gingen, waren rasch ausgebucht. Vor allem die technischen Details rund um den 245 Meter hohen Turm faszinierten die Besucher. Aber auch zum aktuellen Stand der Baustelle kamen viele Fragen. Derzeit wird die Baugrube vorbereitet, Ende des Jahres soll der Hochbau starten.

In einem kleinen Infopavillon liefen den Tag über kurze Filme zum Gebäude, zum Konzept und zur Architektur. Mit kleinen Baggern konnten vor allem die jüngsten Besucher spielerisch helfen, Erd- und Sandmassen für die Baugrube zu bewegen. Und als zusätzlichen Dank für das Mitanpacken gab’s Eis – rund um die Uhr.

»Ich war wirklich überrascht, wie viele Menschen sich für den Elbtower interessieren – und zwar unabhängig von Alter und Geschlecht.«

Bauleiter